Die Geschichte des Nationalen Jugendsportzentrums Tenero (CST) ist eng mit derjenigen der Stiftung «Schweizerische Nationalspende für unsere Soldaten und ihre Familien» (SNS) verknüpft. Im November 1921 errichtete die SNS eine landwirtschaftliche Heilstätte in Tenero, mit dem Ziel, die Wiedereingliederung von kriegsversehrten Schweizer Soldaten zu fördern, die aufgrund des ersten Weltkriegs mit körperlichen und seelischen Problemen zu kämpfen hatten. Das Leitmotiv der Heilstätte lautete: «Wer sich zur Erde beugt, erhebt sich wieder». Zwischen 1922 und 1933 traten 1'396 Kriegsversehrte in «La Cura» ein; im Schnitt rund 116 Patienten pro Jahr. 1932 wurden am meisten Eintritte verzeichnet: 276 Patienten. 1'073 Patienten ‒ 77 % aller geheilten Kurgäste ‒ die zumeist von der eidgenössischen Militärversicherung eingewiesen wurden, verliessen die Heilstätte nach einem Aufenthalt von durchschnittlich 92 Tagen. In der rechten Spalte finden Sie die Geschichte des CST als Dokument zum Herunterladen. |