Sport in der Gesellschaft
Das Nationale Jugendsportzentrum Tenero hat die Tore der Ausstellung «fuori@gioco» geschlossen. Die Bilanz ist in jeder Hinsicht positiv. Die über 1'500 Besucherinnen und Besucher haben grosses Interesse für die ethischen, erzieherischen und wirtschaftlichen Aspekte des Sports gezeigt.
Vom Primarschüler bis zum Seniorensportler, vom Fussballschüler bis zum Super-League-Spieler, vom Schiedsrichter bis zum Clubpräsident: Die Ausstellung fuori@gioco hatte für jeden Sportfan etwas zu bieten und beleuchtete die verschiedensten Aspekte rund um den Sport. Gewisse Ausstellungsthemen haben lebhafte Diskussionen ausgelöst. Beispielsweise die feine Trennlinie zwischen hohem sportlichem Einsatz unter Einhaltung der Spielregeln und sinnloser, zerstörerischer Gewalt; oder zwischen der sinnvollen Einbindung der Wirtschaft zur Finanzierung von Sportanlässen und den Entgleisungen, die zu übertriebenem Konsumverhalten und der Kommerzialisierung des Sports führen.
Die Besucherinnen und Besucher fühlten sich von den zahlreichen Botschaften der Ausstellung fuori@gioco konkret angesprochen; sie hatten die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und selbst zum Sportler, Fan, Besucher, Clubpräsident oder Konsument zu werden. Die Ausstellung hat gezeigt, dass das Nationale Jugendsportzentrum Tenero nicht nur ein privilegierter Ort ist, um Sport auf jedem Niveau zu treiben, sondern sich auch dazu eignet, die Besucher zum Nachdenken zu den sportlichen Werten anzuregen.
fuori@gioco Der Sport in der Gesellschaft Eine Ausstellung im Nationalen Jugendsportzentrum Tenero, Halle Naviglio.
Vom 20.01.2010 bis zum 28.03.2010
Unter der Leitung von Emiliano Corti, Alan Matasci und Mario Romano Realisierung: Beat Cattaruzza, Studio C2, Biel In Zusammenarbeit mit dem «Musée d'éthnographie de Genève» Text: Nicola Bignasca und Raffaele Poli Fotos: Eric Lafargue, Johnathan Watts, Zeichnungen: Pierre-Alain Bertola
Zuletzt aktualisiert am: 20.05.2010
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