Sport im Freien – auch im Spätherbst

Die Schule Grafstal hat letzten November ein polysportives Camp mit über 170 Schülerinnen und Schülern, Leitenden und Lehrpersonen durchgeführt. Ein ungewöhnlicher Zeitpunkt für einen solchen Anlass im CST, das Schullager hauptsächlich von April bis Oktober beherbergt. Laut Gruppenleiterin Helene Wartmann war das Camp ein voller Erfolg.

Scuola_Grafstal_7
Foto: Ralph Heksch

Im Nationalen Jugendsportzentrum Tenero herrscht das ganze Jahr Betrieb. Auch im Spätherbst und im Winter sind dank dem milden Klima auf der Alpensüdseite verschiedenste Aktivitäten im Freien möglich. Davon konnten sich die Schüler und Lehrkräfte der Schule Grafstal vor Ort selbst überzeugen. Viele Sportarten aus ihrem Sportprogramm wie BMX, Fussball, Inline-Skaterhockey, Radfahren, Tennis und Bogenschiessen sind grundsätzlich Sommeraktivitäten und finden im Freien statt.

Scuola_Grafstal_4
Foto: Ralph Heksch

Scuola_Grafstal_3
Foto: Ralph Heksch

Sechs verschiedene Sportarten an sechs Halbtagen

Die Schule Grafstal hat ihr reiches und vielfältiges Programm lange vor dem Kursbeginn geplant. «In einer ersten Runde wählten die Schülerinnen und Schüler aus 14 Sportarten neun aus und gaben an, ob es sich um ihre erste, zweite oder dritte Wahl handelte», führt Helene Wartmann aus. «Aus diesen neun Sportarten konnten wir die Schülerinnen und Schüler schliesslich sechs definitiv zuteilen. So konnten alle Sportarten ihrer ersten oder zweiten Wahl ausüben.» Sechs Sportarten an sechs Halbtagen – ein Erfolgsrezept für ein gelungenes polysportives Camp, das sich auch dieses Mal bestens bewährt hat.

Doch die Schüler aus Grafstal haben nicht nur Sportaktivitäten ausgeübt. Am Mittwoch besuchten mehrere Klassen verschiedene beliebte Ausflugsziele in der Region. Dazu gehörten Ascona, die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso in Orselina oberhalb von Locarno und die Burgen von Bellinzona. Die Ausflügler schätzten die Möglichkeit, diese Sehenswürdigkeiten in Ruhe und abseits des sommerlichen Trubels zu besuchen.

Eine familiäre Atmosphäre

Ursprünglich wollte die Schule Grafstal das Camp im September durchführen. Doch in dieser Periode war das CST stark ausgebucht und nicht in der Lage, ein Lager für eine ganze Schule von dieser Grösse zu organisieren. Aus diesem Grund haben unsere Kundenbetreuer Helene Wartmann den November vorgeschlagen. «Wir haben die Sache im Lehrerteam diskutiert», erklärt Helene Wartmann. «Wir zögerten, haben aber schliesslich zugesagt. Und ich muss sagen, wir sind positiv überrascht. Die Temperaturen waren mild, nur am Morgen war es etwas kühl. Im Zentrum war es ruhig, ausser uns gab es nicht viele Besucher. Das gesamte Angebot stand jederzeit für uns bereit: Dreifachhallen und jegliches Sportmaterial in der gewünschten Menge. Der Umgang mit unserer Ansprechperson im CST war geradezu familiär. Vor drei Jahren kamen wir in der Hochsaison und konnten das Angebot nicht so nutzen wie dieses Mal.»

Ein angenehmer Aufenthalt und ein flexibles Angebot, auch im Hinblick auf die Unterkunft und die Verpflegung. Die Schüler hatten überall viel Platz, in der Mensa, in den Zimmern und in den Freizeiträumen, wo die Abendaktivitäten stattfanden. Die Jugendlichen hatten viel Spass bei Gesellschaftsspielen wie Poker, Black Jack, Roulette oder Karten- und Würfelspiele. Es gab fiktives Geld zu gewinnen, das für eine Teilnahme an einer Auktion mit tollen Preisen berechtigte. Am Abschlussabend durften natürlich die Disco und Karaoke nicht fehlen.

Scuola_Grafstal_6
Foto: Ralph Heksch

Scuola_Grafstal_5
Foto: Ralph Heksch

Aktivitäten auf dem See auch im November?

«Vor drei Jahren kamen wir im September hierher und es hat uns sehr gut gefallen», erklärt Helene Wartmann. «Das Zentrum ist wunderschön gelegen, die Anlagen sind optimal und die Organisation ist absolut professionell. Wir wollten diese Erfahrung wiederholen und aus diesem Grund haben wir schliesslich für den November zugesagt. Ich muss sagen, dass beide Camps rundum gelungen sind.»

Die Kursleiterin – die in diesem polysportiven Camp gleichzeitig Klassenlehrerin und Volleyballleiterin war – hat sich voll und ganz für das Gelingen dieser Woche eingesetzt. Für sie und die Schüler gibt es nur einen kleinen Abstrich, wie sie ehrlich zugibt – die Tatsache, dass Wassersportaktivitäten auf dem See nicht möglich waren. «Das ist schade, denn es wäre warm genug gewesen, um Kanufahren oder Segeln mit Schutzanzügen des CST auszuprobieren.»

Hier stellt sich die Frage, ob die Saison für Wassersportaktivitäten auf dem See nicht verlängert werden sollte. Fortsetzung folgt…


Nationales Jugendsportzentrum Via Brere
CH-6598 Tenero
Tel.
+41 58 468 61 11
Fax
+41 58 468 61 02

E-Mail


Empfang

Täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr

Von November bis Februar können die Bürozeiten am Wochenende eingeschränkt sein.



Kontakt drucken

Nationales Jugendsportzentrum

Via Brere
CH-6598 Tenero

Karte ansehen