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MedienmitteilungVeröffentlicht am 27. Februar 2026

Übung mit Lastwagen beim Kernkraftwerk Beznau

Bern, 27.02.2026 — Am Dienstag, 3. März 2026 üben Einsatzkräfte des Bundes, der Armee und des Kernkraftwerks Beznau (AG) den Transport von Notfallmaterial. Dabei werden verschiedene Lasten vom Lager Reitnau (AG) zum Kernkraftwerk transportiert und an unterschiedlichen Absetzpunkten auf dem KKW-Gelände platziert. Die Lärmbelastung für die Bevölkerung wird möglichst gering gehalten.

Mit dem Transport von Strahlenschutzmaterial, Generatoren, Pumpen oder Treibstoff könnte in einem Notfall das bereits auf dem Werksgelände des KKW Beznau vorhandene Einsatzmaterial ergänzt werden. Dieses zusätzliche Material für den Notfallschutz wird von allen schweizerischen Kernkraftwerksbetreibern gemeinsam in Reitnau gelagert und im Rahmen von regelmässigen Übungen per Lastwagen oder Helikopter der Armee zu den Kernkraftwerken transportiert.

Am 3. März 2026 bringen Lastwagen der Armee im Rahmen einer Übung verschiedene Lasten zum Kernkraftwerk Beznau. Dort werden sie zu Übungszwecken an vordefinierten Einsatzpunkten auf dem Werksgelände platziert. Ähnliche Übungen werden regelmässig mit allen in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken in der Schweiz durchgeführt.

Diese Übung dient als Ergänzungsübung in Vorbereitung auf die in diesem Jahr im Herbst wieder stattfindende Gesamtnotfallübung. Gesamtnotfallübungen werden alle zwei Jahre unter der Leitung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS) durchgeführt und überprüfen den schweizweiten Notfallschutz bei einem angenommenen schweren Störfall in einem Kernkraftwerk, einschliesslich der Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Betreibern, der Armee und weiteren Partnern.